ded50 – und nun?

An dieser Stelle finden Sie eine Zusammenfassung des Diskussionsstandes über Zustand und Zukunft der deutschen Entwicklungszusammenarbeit, festgehalten auf dem ded50-Fest 2013.

Lesen Sie auch diese Zusammenfassung des “Werbelliner Appells” des DED-Freundeskreises zur Gründung eines neuen deutschen Entwicklungsdienstes.

Außerdem finden Sie hier den Wortlaut des Aufrufs des DED-Freundeskreises zur Gründung eines neuen deutschen Entwicklungsdienstes.

Nutzen Sie gerne die Kommentarfunktion dieses Blogs um Ihre Position hinzuzufügen!

 

Aus dem Bericht über die Podiumsdiskussion in Werbellin:

Empörung, Engagement und Entschlossenheit beim DED-Jubiläumstreffen

Mehr als 750 Menschen, die auf irgendeine Weise mit dem Deutschen Entwicklungsdienst, DED, verbunden waren, kamen vom 24.05. bis 26.05 2013 zur Jubiläumsfeier am Werbellinsee zusammen. Nicht nur um zu feiern und in Erinnerungen zu schwelgen, sondern um gemeinsam mit geladenen Gästen über die schleichende Abschaffung des Entwicklungsdienstes und die Notwendigkeit eines solchen Instrumentes in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit zu diskutieren. Lesen Sie hier weiter!

5 Responses to “ded50 – und nun?”

  1. Auch, wenn ich zur 2000er Generation der “Berater” und “Entwicklungsexperten” gehöre, unterstütze ich das Anliegen einer menschenrechts- und bildungsbezogenen Entwicklungszusammenarbeit in beide Richtungen.
    Meine Erfahrungen: GTZ 60% Bürokratie, 40% Output, DED 3% Bürokratie und 97% Bewegung und Output. Vieles konnten wir einfach besser, weil wir bei den Menschen waren – auch dort wo es weh tat.
    :-) Gerd

    • Auch, wenn ich zur 2000er Generation der “Berater” und “Entwicklungsexperten” gehöre, unterstütze ich das Anliegen einer menschenrechts- und bildungsbezogenen Entwicklungszusammenarbeit in beide Richtungen.
      Meine Erfahrungen: GTZ 60% Bürokratie, 40% Output, DED 3% Bürokratie und 97% Bewegung und Output. Vieles konnten wir einfach besser, weil wir bei den Menschen waren – auch dort wo es weh tat.
      :-) Gerd

  2. Robert sagt:

    Lieber DED-Freundeskreis,

    ich finde es schade, daß man über Ihren Aufruf vom 3.12.2012 nicht offen in Form eines Blogs auf Ihrer Webseite diskutieren kann.

    Die gerade von Ihnen reklamierte ‘Mitbestimmung’ sollte dies eigentlich voraussetzen.

    Sie formulieren den Anspruch einer ‘fundierten Analyse’, aber, die Praxis in der EZ / IZ ist weit weniger holzschnittartig als Sie es darstellen.

    Den Namen ‘DED-Freundeskreis’ finde ich sehr gewagt. Ich denke nicht daß Sie für alle sprechen können, die beim DED ihre ersten Schritte in der EZ / IZ gegangen sind. Damit meine ich die konkrete Arbeit vor Ort.

    Lieber Gerd, egal zu welchen Prozentualen Anteilen, es kommt auf den Outcome an, nicht auf den Output. Wir produzieren alle Output, nur was daraus wird, wenn wir schon längst wieder weg sind (=Outcome), ist die Frage, der wir uns, selbstkritisch wie wir sind, lieber nicht stellen.

    Robert

  3. [...] Zentral ist aber weiterhin die Frage wie Sie sich die Zukunft deutscher Entwicklungszusammenarbeit vorstellen. Diskutieren Sie darum hier weiter – am besten unter der Rubrik “DED50 – und nun?“. [...]

  4. Hildegard Schürings sagt:

    Liebe Engagierte,

    ich fände es sehr gut, wenn auch der Sonntagvormittag des Treffens “DED 50″ hier dokumentiert würde und eine Kontaktadresse angegeben würde.

    Eine Gruppe von EHs hatte sehr gute Vorschläge gemacht, wie ein anderer “Entwicklungsdienst” aussehen könnte, im Sinne von “auf gleicher Augenhöhe”, Partnerschaft, Weltgesellschaft… zivilgesellschaftliches Engagement …
    Leider habe ich den Kontakt nicht notiert und ich kenne etliche, denen es genauso ging.
    Danke im Voraus.
    Hildegard

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